SW-Ansicht

Waltrops Juden im 3. Reich – eine Stadtführung - Wie aus angesehenen Bürgern Verfemte wurden - Stolpersteine fehlen (2)

Eva und Eugen Holtkamp

Im Rahmen der Volkshochschule oder nach Vereinbarung werden auch in diesem Jahr wieder Stadtführungen durchgeführt, die sich dem Thema „Wie auch Waltrop zur Nazi-Stadt wurde und wie das Schicksal der angesehenen jüdischen Mitbürger*innen seinen oft schlimmen Verlauf nahm“ nähern.

Interessierte Mitbürger*innen hatten sich am 13. Juni 2019 beim  Jüdischen Friedhof getroffen, um unter der Leitung  von Josef Schneider an der Stadtführung teilzunehmen. Auf diesem alten jüdischen Friedhof (1823 bis 1906), der Teil des alten kommunalen  Friedhofs war,  gibt es keine jüdischen Grabsteine mehr. Sie sind alle verschwunden. Allein ein Gedenkstein erinnert an die kleine jüdische Gemeinde in Waltrop, die nie eine eigene Synagoge hatte. 

     

 

 

 

 

 

 

 Danach folgte eine Einführung durch Josef Schneider im Yahoo gegenüber dem Rathaus (früher Hauptquartier der Nazis, das „Braune Haus“) zum Thema „Wie auch Waltrop `judenfrei ` wurde“.

Anschließend gab es eine Führung durch die Stadt zu ehemaligen  NS-Gebäuden auf der Hochstraße und zu Häusern, die Juden gehört hatten. Besonders die Menschen, Häuser und Friedhöfe der jüdischen Familien wurden thematisiert.

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