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Das nächste Aktivkino findet im November statt. Aktivkino des Heimatvereins startete wieder nach langer coronabedingter Pause (am 27.9.2022)

 Eugen Holtkamp

Am Dienstag, den 27.9.2022, fand zum ersten Mal seit der Coronapause (2 1/2 Jahre) wieder das Aktivkino des Heimatvereins Waltrop im Heimathaus statt.

Thema war der   100. Geburtstag der Riphausstraße. Es wurden z. B. Lichtbildervorträge zur wechselvollen Geschichte der Straße (Gunnar Frey), zur Geschichte des Riphaushofes, vom Kino (Scala) bis zum Theater Majestic, ein Video mit alten und neuen Bildern von der Riphausstraße und  das beliebte Dalli-Klick-Erkennungsspiel zu Waltroper Straßenansichten (mit Vergabe eines Preises) gezeigt. Ca. 40 Interessierte folgten den gut 2-stündigen  Beiträgen aus der Geschichte Waltrops.

Das nächste Aktivkino findet im November am 2. Dienstag statt.

 

 

 

 

Der Riphaushof in Waltrop (Auszug)

Verfasser: Eva und Eugen Holtkamp

An der Riphausstraße, neben dem Freibad, liegt der Riphaushof, in dem sich heute das Heimatmuseum und das Heimathaus befinden, die vom Heimatverein ehrenamtlich betreut werden. Hier findet nach langer Unterbrechung durch Corona wieder unser Aktivkino am 27.9.2022 statt.

Von den riesigen Grundstücksflächen des Hofes (frühere Adresse: Brockenscheidt 1), die den halben Osten Waltrops umfassten und  eine Größe von ca.  50 ha hatten,  ist nur dieses Gelände mit  Wohnhaus und Scheune aus dem Jahre 1904/05 übrig geblieben. Alles andere wurde für den Eisenbahnbau, die Zechensiedlung (Neue Kolonie) und den privaten Häuserbau (Ostring)  in den Jahren um 1905 und nach 1912 verkauft.

 

                   2008

Die wechselvolle Geschichte des  Hofes in  der Bauerschaft Brockenscheidt begann nicht, wie bisher vermutet wurde, mit einer Kaufurkunde von 1393, in der das Gut “Ryphus“ in Waltrop erwähnt wird, sondern wahrscheinlich vor 1289 mit einer  Urkunde des Klosters St. Katharina in Dortmund, in der die Namen Rickard und Hildegund Ryphusen und der Kauf des Ryphus Hofes verzeichnet sind. Das 1215 gegründete Katharinenkloster besaß in und um Dortmund herum viele Höfe und Grundstücke, so auch den Ryphus-Hof in Waltrop. Es lag wenige Meter entfernt südlich von der Stelle, wo der heutige Hauptbahnhof Dortmund steht, wurde 1804 im Zuge der Verstaatlichung aufgelöst und 1809 abgebrochen. Später wurde dort die Klosterbrauerei Meininghaus errichtet.

Erst 1828 ging der Riphaushof in den vollen Besitz der Familie Riphaus über.